Als Facility Manager/in waren Sie gewiss schon mit der Frage einer gelungenen Benutzerführung konfrontiert. Es ist dabei egal, ob Sie in der Privatwirtschaft oder einer öffentlichen Institution tätig sind – die Hürden sind zumeist ähnlich:

• In den Gängen umherirrende Besucher, die beim nächstbesten Büro ­anklopfen, um nach dem richtigen Weg zu fragen .
• Der Druck Ihrer Vorgesetzten, endlich etwas gegen die Orientierungs­probleme im Gebäude zu unternehmen.
• Die Verunsicherung, welche Maßnahmen helfen, wer so etwas plant, wie viel ein Leitsystem kosten darf und ob das Ergebnis den Normen ­entspricht.
• Grafische Ideen, die in ihrem künstlerisch-kreativen Bemühen wenig für die Nutzerorientierung im Gebäude tun.
• Vielleicht haben Sie ja auch bereits ein Leitsystem beauftragt, das gut aussieht, gut funktioniert, aber sehr mühsam zu warten ist.

Warum kann ich diese Themen so klar benennen?
Weil ich in meiner nunmehr 15-jährigen Tätigkeit als Informationsdesigner eine Reihe von Fehlern selbst gemacht habe und Vieles gelernt habe, das ich Ihnen weitergeben möchte.

1. Wozu führt ein «simples Leitsystem»?
• Eine gut aussehende, CD-konforme Beschilderung, die Ihren Besuchern und Mitarbeitern unaufgeregt den Weg zum Ziel zeigt.
• Sie bekommen klare Antworten zu Fragen rund um das Thema Normen.
• Geringer zeitlicher Aufwand in der Erstellung, da ich bei Bedarf die Koordi­nation mit den Herstellerfirmen übernehme.
• Das Minimalprinzip bedeutet geringere Gesamtkosten. Logisch, denn weniger Schilder kosten weniger und sind ­günstiger zu warten.
• Klarheit bzgl. Stärken und Schwächen der bisherigen Beschilderung. Bewährtes wird nicht verworfen, sondern weiterentwickelt.

2. Wie entsteht ein «simples Leitsystem»?
Über den Ansatz einer «Beratenden Gestaltung»:
• Da ich mich in der Rolle des gestaltenden Beraters sehe, habe ich vorab kein Interesse, alles Bisherige neu zu erfinden. Verbesserungen werden dort vorgenommen, wo sie auch nötig sind.
• Während der Beratungsphase reden wir deshalb nicht primär über die Grafik. Vielmehr geht es um die Strategie dahinter: Wie sind die Räume nummeriert? Macht der Einsatz von Farben Sinn? usw.
• Im nächsten Schritt verbessern wir Ihre bestehenden Standards in kleinen Schritten. Das heisst, Sie und Ihr Team warten nicht wochenlang auf die eine große Präsentation, sondern sind von der ersten Skizze an mit eingebunden.
• Sie erhalten ein Bild der Nutzer Ihres Gebäudes und eine Sammlung von Benchmarks – internationale Beispiele bei denen ein vergleichbares Problem vorbildlich gelöst wurde.
• Die Beratungsphase schließt mit einer schriftlichen Zusammenfassung. Erst dann gehen Sie zur grafischen Gestaltung über. Mit wem Sie das machen, steht Ihnen dabei frei: Mit der Werbe­agentur Ihres Vertrauens, mit einem Schildermaler oder mit mir.
• Verbesserungen sind ein normaler Teil des Prozesses und ich begleite Sie so lange bis wir eine Lösung für spezifische Probleme gefunden haben.

3. Mit wem habe ich schon so gearbeitet?
Beispiel «Bezirkshauptmannschaft Schwaz»: Der Beschilderung ging eine ausführliche Analyse zur Problematik der Geschoßbezeichnungen voraus, da das Gebäude Eingänge auf zwei Ebenen hat. Mit einer präzise gesetzten sprachlichen Adaption lösten wir dieses Kernproblem noch bevor ein neues Schild produziert wurde.

Weitere Leitsystembeispiele: 
Salurnerstraße 15, BH Lienz, BH Kitzbühel, WIFI Tirol, Tiroler Landhaus, Eduard-Wallnöfer-Platz, WKO Tirol, Stubaital Radweg (derzeit in Planung).

4. Über mich
Mit Informationsdesign und Orientierungssystemen möchte ich Menschen dabei unterstützen, «ihren eigenen Weg zu finden». Das liegt vielleicht daran, dass auch mein eigener Weg vom Wunsch nach Selbstermächtigung und der Entfaltung der eigenen Anlagen geprägt ist.

Als in England ausgebildeter Informationsdesigner (MA) liegt mir dabei eine Mischung aus Professionalität und Pragmatismus am Herzen: Wer in der realen Welt arbeitet, insbesondere bei Bauvorhaben, schafft auch deshalb Qualität, weil er/sie improvisieren und sich in's Gegenüber versetzen kann.

Nach der Gestaltung von zahlreichen Leitsystemen für öffentliche Gebäude kann ich mittlerweile nicht mehr nur auf «Gelerntes» sondern auch auf «Erfahrenes» zurückgreifen. Meine größte Stärke sehe ich diesbezüglich in der Fähigkeit zur Reduktion. Wie in den asiatischen Kampfkünsten gilt es, seine Energie fokussiert an der Stelle anzusetzen, wo die größte Wirkung zu erwarten ist.

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